Bergschuhe der Wehrmacht

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1940er-Jahre, Leder, Filz, Metall
16,5 × 12 × 30 cm
Spende: Georg Weise, 2000


In diesen Bergschuhen macht sich der politische Häftling Kurt Weise mit 150 Mitgefangenen am 28. April 1945 zu Fuß auf den Weg vom Zuchthaus Brandenburg-Görden nach Berlin. In der Schusterwerkstatt des Zuchthauses sind Militärstiefel für das Heeresbekleidungsamt repariert worden. Nach der Befreiung tauscht Weise seine Holzpantinen gegen diese Schuhe ein. Am 5. Mai erreicht er Spandau und kehrt nach Hause in die Onkel-Herse-Straße in der Hufeisensiedlung zurück. Als Kommunist sieht er in West-Berlin für sich und seine Familie keine Zukunft. Er schließt sich der SED an und zieht nach Ost-Berlin.


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