Brandeisen

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19. Jahrhundert, Eisen
Länge: 44 cm, Brennkolben: 2,5 × 5 × 2 cm
Spende: Alfred Witter, 1946


Dieses Brandeisen mit den Initialen „ChM“ stammt von dem Rixdorfer Bauern Christian Friedrich Maresch, der damit sein häusliches Eigentum markiert hat. Seine Vorfahren gehören zu den ersten 18 Familien, die sich 1737 in Rixdorf nach ihrer Flucht aus Böhmen ansiedeln dürfen. Als am 29. April 1849 ein Großbrand ausbricht, bleibt nur das Haus der Familie Maresch verschont. 1864 kauft Christian Maresch das „Kolonistengut“ seines Vaters Johann Daniel in der Berliner Straße 9, heute Richardstraße 86, für 1.200 Thaler. Dazu gehören 9 000 Quadrat­meter Land zwischen den Straßen nach Rudow und Britz.


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