Kleiderbügel

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um 1910, Holz, Metall
12 × 42 × 1 cm
Sammlung Museum Neukölln


Dieser Kleiderbügel stammt aus dem Geschäft „Deutsche Herren-Moden“ von Max Rosner in der Bergstraße 30/31, heute Karl-Marx-Straße. Der Jude Rosner ist mit seinem Unternehmen jahrelang in die Neuköllner Geschäftswelt integriert, bis im Juli 1935 die Schaufenster­scheibe seines Ladens eingeschlagen wird. Durch Arisierung oder erzwungene Auflösung verliert Max Rosner sein Geschäft. Am 4. Oktober 1942 wird er nach Theresienstadt deportiert. Er ist zu dieser Zeit 66 Jahr alt. Rosner überlebt das Ghetto und kehrt nach Kriegsende nach Berlin zurück.


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