Lebensmittelmarken
1917, Papier
Etui: 21,5 × 16,5 × 0,8 cm, Marken: 11,5 × 18 und 11,3 × 15,4 cm
Spende: Fritz Schubart, 1987
Diese Lebensmittelmarken für Berlin und Umgebung berechtigen während des Ersten Weltkriegs, rationierte Lebensmittel wie Brot oder Milch zu kaufen. Mit Beginn des Kriegs ist die Versorgung der Bevölkerung nicht mehr gesichert. Die Behörden führen im Januar 1915 Brot-, im Oktober 1916 Milchkarten ein. In der Neuköllner Schinkestraße wird ein städtischer Milchviehstall für 40 Kühe eingerichtet. Trotz dieser Maßnahmen steigen die Todesfälle aufgrund von Unterernährung innerhalb der Zivilbevölkerung an.
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