Miniatur Ganesha-Tempel

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1975, Holz, Gips
15,5 × 13 × 5 cm
Spende: Vilwanathan Krishnamurthy, 2009


Als der junge Schweißer Vilwanathan Krishnamurthy 1975 aus Bangalore nach Berlin fliegt, um bei der AEG zu arbeiten, hat er im Gepäck eine Miniatur des hinduistischen Gottes Ganesha. Im Wohnheim gibt es für diesen jedoch nur Platz in einem Schrank mit Schuhen, einem Ort, der als unrein gilt. Mehr als dreißig Jahre später wird der Grundstein für einen Ganesha-Tempel in der Hasenheide gelegt, um einen würdigen Ort für den Gott zu schaffen. Der Tempel wird religiöse Heimat für 6 000 Berliner Hindus sein, die aus Indien, Sri Lanka und Bangladesch stammen. 300 von ihnen leben in Neukölln.


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