Reibeisen

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1945, Weißblech
20 cm, mit Stiel 38 × 19,5 × 3 cm
Spende: Gerda Wittrin, 2001


Diese Schippe wird durch über 500 in das Blech getriebene Löcher zu einem Reibeisen. Mit ihm werden Kartoffelpuffer und -klöße hergestellt, die den kargen Speiseplan der Neuköllner Familie Wittrin ergänzen. Bei Kriegsende im Mai 1945 ist die Versorgung der Bevölkerung zusammengebrochen, Lebensmittelgeschäfte werden geplündert. Die Rote Armee verteilt Brot und Suppe aus Gulaschkanonen. Von sowjetischen Lkws werden Fleisch und Mehl in das Kaufhaus Friedland geliefert, das zentrale Lebens­mittelmagazin Neuköllns. Im Juni 1945 übernimmt die amerikanische Armee die Verwaltung des Bezirks.


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