Schornsteinfragment

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1904, Schamottgestein, Glasmosaiksteine
11 × 20 × 4,5 cm
Ankauf: Manfred Koch, 1996


Dieser mosaikbesetzte Schornsteinrest ist eines der letzten Überbleibsel der Deutschen Glasmosaik-Anstalt Puhl & Wagner aus Neukölln. Der Schornstein hat zum Schmelzofen der einzigen Glashütte Berlins gehört. 1889 mit Stammsitz in Rixdorf gegründet, expandiert das Unternehmen rasch und lässt sich 1903 von Franz Schwechten einen gigantischen Fabrikkomplex entwerfen, von den Neuköllnern „Zauberburg“ genannt. Mosaike und Glasfenster finden sich an vielen Orten in Neukölln, Berlin und aller Welt. 1972 wird das gesamte Fabrikgebäude abgerissen.


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