Siegerpreis
1933, Bronze, Marmor, Elfenbein
24 × 62 × 14 cm, Bildhauer: Professor R. Remi
Leihgabe: Sportmuseum Berlin, Dauerleihgabe
Frau Monika Spörl, Berlin
Dieser Siegerpreis stellt zwei kraftvolle, im Kampf miteinander ringende Stiere dar. Der Preis ist 1933 vom Internationalen Ringer-Verband Berlin dem Deutschen Meister im Halbschwergewicht verliehen worden. Auch für den Gewinner des Pokals, Werner Seelenbinder (1904–1944), ist es eine Szene voller Symbolik. Der Neuköllner Arbeitersportler und Kommunist ist im Widerstand gegen den Nationalsozialismus aktiv. 1944 wird er wegen Vorbereitung zum Hochverrat in Brandenburg-Görden hingerichtet. Seit 2004 trägt der Neuköllner Sportpark seinen Namen.
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