Spinnwirtel

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5 000–2 000 v. Chr., Jungsteinzeit / Neolithikum, Ton
Höhe: 3,7 cm, Durchmesser: 5 cm
Dauerleihgabe: Stiftung Preußischer Kulturbesitz,
Museum für Vor- und Frühgeschichte


Bei den Ausschachtungen für die Großsiedlung Britz findet man in der Dömitzer Straße 1934 diesen Spinnwirtel. Er gehört zu den Überresten einer
jungsteinzeitlichen Siedlung, die Auskunft über das Wohnen, die Ernährung und die Werkzeuge der Menschen gibt. Ein Spinnwirtel ist Teil einer
Handspindel. Es handelt sich hierbei um das Schwunggewicht, das am unteren Ende eines Stabes, der Spindel, angebracht wird. Setzt man die Spindel
in eine kreisende Bewegung, werden die Spinnfasern zu einem Faden gedreht. Der Spinnwirtel belegt, dass zu dieser Zeit bereits Gewebe hergestellt wird.


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