ROLLBERGVIERTEL IN NEUKÖLLN
Noch bis zur ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts waren die Rixdorfer Rollberge Standort zahlreicher Mühlen, die dort ab Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet worden waren. Mit der Industrialisierung Berlins stieg die Einwohnerzahl durch Arbeitssuchende sprunghaft an. Die Windmühlen verschwanden. Es entstanden dicht bebaute Grundstücke aus einfachster Bausubstanz, um möglichst viele Arbeiter unterzubringen. Der berühmteste Bewohner des Rollbergviertels war der legendäre "Hauptmann von Köpenick", der zeitweilig in der Kopfstraße bei seiner Schwester gewohnt hatte.

