Wechselausstellungen

Ammar Al-Beik: Lost Images Berlin / Damaskus

14.01. - 16.04.2017
Vernissage: Freitag, 13.01.2017, 19 Uhr

Der Künstler Ammar Al-Beik ist ein rastloser Bildersucher. In seiner Serie „Lost Images“ zeigt er Fotografien, die er zum größten Teil auf dem Flohmarkt seiner Heimatstadt Damaskus gefunden hat. Er konfrontiert diese Bildwelten einer vergangenen Epoche mit autobiografischen Motiven und – als neuestem Element der Serie – mit Fotografien aus der Sammlung des Museums Neukölln. Daraus entsteht eine Auseinandersetzung mit der Geschichte und den Menschen der Stadt Berlin, die er als Zufluchtsort vor Krieg und Terror gewählt hat. Aus einer Ferne, die uns aber oft ganz nah erscheint, künden seine künstlerischen Arbeiten vom Mythos der Unverletzlichkeit und dem unvermeidlichen Verlust der Unschuld.

The visual artist and filmmaker Ammar al-Beik is a constant seeker for pictures. In his series „Lost Images“ he shows photographies, that he discovered at the local flea market in Damascus. He confronts these visual worlds from long gone times with autobiographical motives and - as a recent new element of the series – with photographies from the collection of the Neukoelln Museum. In this way he deals with the history and the people of Berlin, the city, that he has chosen as refuge from war and terror. From a distance, that often seems very near, his artworks reflect the myth of invulnerability and the inevitable loss of innocence.


Begleitveranstaltung

Samstag, den 18. Februar 2017 um 19:00 Uhr
Eine syrisch-deutsche Plauderei / ě»ě▒ě»ě┤ěę
Ein Gespräch über das Leben und die Kunst
mit musikalischer Begleitung
Ammar Al-Beik, Dr. Lena Maculan und Lamis Sires
Moderation: Dr. Udo Gößwald

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitmagazin.

Ammar Al-Beik: Eve, 2008

Ammar Al-Beik: Eve, 2008

Foto: Friedhelm Hoffmann / Museum Neuk├Âlln

Foto: Friedhelm Hoffmann / Museum Neuk├Âlln

Foto: Friedhelm Hoffmann / Museum Neuk├Âlln

Foto: Friedhelm Hoffmann / Museum Neuk├Âlln

Stolpersteine in Neuk├Âlln

Erinnerungskultur von unten
Eine Ausstellung des Mobilen Museums Neukölln
Eröffnung: Mittwoch, 25. Januar 2017, 16.30 Uhr
im Foyer und BVV-Sitzungssaal des Rathauses Neukölln, Karl-Marx-Str. 83, 2. Etage.

Stolpersteine machen täglich im Straßenbild von Neukölln auf die persönlichen Schicksale von Opfern des Nationalsozialismus aufmerksam. Jeder einzelne Stein symbolisiert die Leerstelle, die entstand, weil ein Mensch von den Nationalsozialist*innen gewaltsam aus seiner Nachbarschaft gerissen wurde.
In ihrer Gesamtheit ergeben die von Gunter Demnig entworfenen Steine die von Joseph Beuys beschriebene „soziale Skulptur“ – ein Kunstwerk, das durch die Partizipation vieler einzelner Menschen zum Wohl einer Gesellschaft beiträgt.
Die Ausstellung stellt ausgewählte Neuköllner Bürger*innen vor, für die ein Stolperstein verlegt wurde. Sie zeigt die verschiedenen Akteur*innen und Organisationen, die sich mit großem sozialen Engagement für die Erinnerungsarbeit im Bezirk einsetzen.

Stationen der Ausstellung
25.01.–15.02.2017   Rathaus Neukölln, Karl-Marx-Str. 83

16.02.–25.02.2017   Neukölln Arcaden, Karl-Marx-Str. 66

27.02.–26.03.2017   Neuköllner Tor, Karl-Marx-Str. 231–235

24.04.–02.06.2017   Albert-Einstein-Gymnasium, Parchimer Allee 109

14.08.–23.09.2017   Helene-Nathan-Bibliothek, Karl-Marx-Str. 66

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitmagazin.

Foto: A. Simon, 2009

Foto: A. Simon, 2009

Die Sache mit der Religion

Ein Ausstellungsprojekt des Museums Neukölln mit Neuköllner Schulen

Eröffnung: Donnerstag, 11. Mai 2017, um 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 12. Mai – 30. Dezember 2017

Das partizipative Ausstellungsprojekt „Die Sache mit der Religion“ erforscht aus Anlass des Reformationsjubiläums gemeinsam mit Schüler*innen des Bezirks Neukölln religionsbezogene Aspekte der Neuköllner Gegenwartskultur. Dabei soll die Bedeutung der verschiedenen Religionen im Hinblick auf die Ausgestaltung einer demokratischen Gesellschaft untersucht werden. Die Schüler*innen haben die Gelegenheit, sich intensiv und kritisch mit den verschiedenen Weltreligionen auseinanderzusetzen und Orte in Neukölln aufzusuchen, an denen Religion aktiv praktiziert wird. Im Gespräch mit Vertreter*innen der Religionen sowie Autor*innen, die sich mit dem Thema Religion befasst haben, sollen gesellschaftspolitisch relevante Fragen thematisiert werden. Dabei geht es, um die Bereitschaft, den Glauben und das Nicht-Glauben des Anderen als wertvolle Ressource der Gegenwartskultur akzeptieren zu lernen. Die Ergebnisse der Recherchen werden in einer Ausstellung umgesetzt, die religiöse Alltagsobjekte aus Neukölln wirkungsvoll inszeniert und durch filmische Dokumentationen ergänzt.
Die Ausstellung wird von einem Veranstaltungsprogramm begleitet.
 

nach oben

© 2017 Museum Neukölln - Impressum

Drucken