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# Ist es wahr, dass die Dichter lügen?

Gedichte sind Paolos persönlicher Schatz: diese kann man meistens am Stück lesen, Romane hingegen nur häppchenweise. Am liebsten liest er sie in der Originalversion. Wegen seiner Leidenschaft für die Lyrikerin Wis?awa Szymborska hat er sogar angefangen, Polnisch zu lernen. Zufällig las er einen Nachruf auf Szymborska, von der er zuvor noch nie gehört hatte. Kurz darauf kaufte er sich die mehr als 700 Seiten dicke polnisch-italienische Ausgabe, die seither zu seinen Lieblingsbüchern zählt.
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#3 Auf der Suche nach dem Paradies?

Carola war als Kind fasziniert von der Zirkuswelt: den Artist*innen, der Musik, den Wohnwagen und dem Geruch von Sägespänen und Mist. Zu ihrem neunten Geburtstag bekam sie das Buch Mein Tigerkind Durgha von der Autorin Paula Busch persönlich geschenkt.
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#2 Das Spiel von Fiktion und Realität

In der Schule nannten sie ihn den Professor, denn Harald wollte immer alles genau wissen. Bücher halfen ihm dabei schon sehr früh, Antworten zu finden und andere Welten möglichst vollständig wieder rekonstruieren zu können.
25 Jahre lang war Harald Filmvorführer. Mit 17 Jahren verliebte er sich in Marylin Monroe und sammelte von da an alles über sie, besonders die frühen Jahre interessieren ihn, als sie noch kein Star war.
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Die Magie des Lesens – die Ausstellung zum Nachhören

Mit Ausstellungen ist es anders als mit Büchern: ihre Lebensdauer ist meist von vornherein begrenzt, sie enden mit der Finissage. So auch unsere Ausstellung über Bücher, genauer über die Lieblingsbücher von 24 Neuköllnerinnen und Neuköllner. Sie wird am 30. Dezember 2016 enden. Und danach?
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Die Magie des Lesens – Rede von Museumsleiter Dr. Udo Gößwald zur Ausstellungseröffnung

Was geschieht, wenn ein Buch uns besonders berührt? Warum faszinieren uns manche Bücher mehr als andere? Welche sonderbare Verbindung zwischen der Welt des Autors und der Welt des Lesers entsteht, wenn wir in einen Text – wie es so schön heißt – eintauchen? Wenn wir ein besonderes Leseerlebnis haben, fühlen wir uns leicht und unbeschwert wie ein Fisch im Wasser, bereit, neue Welten in allen Himmelsrichtungen zu erkunden. Und es gibt sicher viele Beschreibungen für diesen Zustand der Ekstase, wenn ein Buch seine Magie entfaltet und uns mitnimmt auf eine „Reise auf dem Zauberteppich in das Zelt der Mohikaner“ wie es bei Walter Benjamin heißt. Eins ist dabei aber klar. Wir müssen die Bereitschaft und Fähigkeit besitzen, uns für diese neuen Erfahrungen zu öffnen und das insbesondere dem Fremden, Unerwarteten gegenüber. Bücher vermitteln Wissen und neue Erkenntnisse, aber dieses Wissen und diese Erkenntnisse verbleiben an der Oberfläche, sind bloße Aneignung von Ressourcen, wenn wir sie nicht mit uns in eine lebendige Verbindung bringen. „Im Verstehen muss ich mich selbst zum Einsatz bringen, soll der Gegenstand, um den es geht, zum Reden gebracht werden,“ so der Philosoph Helmuth Plessner.
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