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Nach einem Besuch im Museum

Studierende der Hochschule für Technik und Wirtschaft waren nach dem Besuch der Ausstellung “Die sieben Tische” so begeistert, dass sie kurzerhand entschlossen, selbst eine Tafel zu decken und bei einem gemeinsamen Essen daran Platz zu nehmen.

Wir danken den Studentinnen und Studenten des AWE-Fachs “Interkulturelle Kommunikation” sowie ihrer Professorin Evelyn Einholz für den gelungenen Schnappschuss.

Was wir sammeln – ein aktuelles Beispiel

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Objektfoto: Friedhelm Hofmann

 

Das Zuckerfest steht vor der Tür und am 16. Juli wird das letzte Türchen vom Ramadan Kalender geöffnet.

Aktuelle Ereignisse spiegeln sich in Dokumenten und Objekten wider, die wir aktiv sammeln. Als Bezirksmuseum interessieren wir uns natürlich dafür, was die Menschen in Neukölln momentan in ihrem Alltag beschäftigt.

Zurzeit begehen viele Neuköllner*innen den Ramadan. Daher möchten wir in diesem Monat ein Objekt besonders hervorheben, das unserem Museum gespendet wurde: ein Ramadan Kalender für Kinder, der mit Süßigkeiten gefüllt ist, die natürlich halal sind. 30 Türchen können geöffnet werden, die für die 30 Tage des Fastenmonats Ramadan stehen. Hinter dieser Idee von gama-Zuckersüß steckt die Intention, auch den Kindern im Fastenmonat die Vorfreude und das Warten auf das Zuckerfest ein wenig zu versüßen. Zu kaufen waren die Ramadan Kalender in verschiedenen Neuköllner Geschäften.

Weitere Informationen:

https://www.facebook.com/gama.zuckersuess

http://www.gama-zuckersuess.de/Sortiment

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Das Ende des Zweiten Weltkriegs. Niederlage oder Befreiung?

Bericht zum Projekttag im Museum Neukölln

Am 19. Juni 2015 besuchten wir, die Klasse 10c des Albert-Einstein-Gymnasiums, gemeinsam mit den Referendarinnen und Referendaren des Fachseminars Geschichte die ständige Ausstellung „99x Neukölln“ sowie den Geschichtsspeicher im Museum Neukölln.

Anhand eines Ahnenpasses und eines Helms entwickelten wir im Geschichtsspeicher die Problemfrage, für welche Personengruppen das Ende des Zweiten Weltkrieges positiv oder negativ war. Wir untersuchten Tagebucheinträge und ähnliche Textquellen von Menschen, die den Krieg selbst miterlebt haben und befragten sie, ob sie das Kriegsende als Befreiung oder Niederlage empfunden haben. Am Ende erarbeiteten wir eine schauspielerische Szene, in der die verschiedenen Perspektiven auf das Kriegsende zum Ausdruck kamen und führten diese auf.
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Was bedeutete das Kriegsende? Befreiung oder Niederlage?

Herz_FamilieHanns- Peter Herz, der als Kind als sogenannter Halbjude die Verfolgungen der Nationalsozialisten in der Hufeisensiedlung erleben musste, beschrieb die Bedeutung des Kriegsendes folgendermaßen:

„Mit dem 8. Mai 1945 ging die Periode der Schuld und Verstrickung zu Ende. Wir wurden befreit. Wir die Verfolgten des Nationalsozialismus. Aber auch die schweigende Mehrheit unseres Volkes und die Masse der Mitläufer entkam dem Wahnsinn Hitlers. Er wollte das deutsche Volk in seinen Untergang hineinziehen. Ihm wäre die Vernichtung des eigenen Volkes – nach Erkenntnis der Niederlage – die liebste aller Konsequenzen gewesen. In diesem Sinne haben alle, die den 8. Mai erlebten, Grund zur Dankbarkeit und zum klaren Bekenntnis: Deutschland ist befreit worden. Natürlich hat die Tatsache der Niederlage auch schmerzliche Konsequenzen gehabt, die immer noch nicht völlig überwunden sind. Aber wir dürfen es nicht zulassen, dass Ursache und Wirkung verwechselt oder gar außer Acht gelassen werden.“
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Vegetarische Bratlinge

Zu Gast bei Jenny und Lukas in der Jonasstraße

Für den heutigen Abend haben Jenny und Lukas den Arbeitstisch im Wohnzimmer leer geräumt und so im Raum platziert, dass sechs Personen bequem an ihm Platz nehmen können.

Seit ihre gemeinsame Tochter Smilla vor zehn Monaten geboren wurde, sind Aktivitäten mit den Freunden etwas in den Hintergrund getreten, sodass es heute Abend das erste Mal ist, das die Gruppe nach Wochen in dieser Konstellation wieder zusammentrifft.
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