Nicht Karl, sondern Otto!

Nachtrag zum vermeintlichen Mosaik Karls des Großen

Dank der Kompetenz und der Recherchebereitschaft einer wissenschaftlichen Hilfskraft an der Humboldt Universität Berlin konnte das Rätsel um unser mysteriöses Probemosaik nun gelöst werden. Es handelt sich bei der abgebildeten Person nicht um Karl den Großen. Das Mosaik zeigt stattdessen einen anderen mächtigen Herrscher: Otto I., auch Otto der Große genannt, der 98 Jahre nach Karls Tod geboren wurde. Er gilt heute durch sein diplomatisches Geschick und seine sinnvoll gewählten Eheschließungen als Begründer des deutsch-römischen Kaisertums. Das ihn zeigende Probemosaik in der Sammlung des Museums Neukölln ist das Detail eines Mosaiks von Hermann Schaper in der Vorhalle der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.
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Karl der Große im Museum Neukölln

DSC02130-editWebDas Museum Neukölln verfügt dank der Spende eines ehemaligen Mitarbeiters der Mosaikwerkstätten Puhl und Wagner über ein interessantes Konvolut zu dieser weltbekannten Neuköllner Institution. Das Traditionsunternehmen, 1889 in Rixdorf gegründet, war bis 1969 in der Kiefholzstraße ansässig, bis es aufgrund der sinkenden Auftragslage geschlossen wurde. Puhl und Wagner war seinerzeit führendes Unternehmen in der Umsetzung von Glasmosaiken. So zum Beispiel in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, dem Ehrenmal für die Sowjetarmee in Treptow und im Stadtbad Neukölln.
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Jahresrückblick 2013

Unter dem Motto „Die Rückkehr des Minotaurus“ sind wir mit Skulpturen von Bärbel Dieckmann in das Jahr 2013 gestartet. Eine Ausstellung, die durch Bezüge in die griechische Mythologie wesentliche Themen der Menschheitsgeschichte berührte: Gewalt, Ausgrenzung, Schmerz, Verrat, aber auch die maßlose Schönheit der Kreatur Mensch. Viele Besucher fühlten sichangesprochen durch die Verzweiflung, die das Mensch-Tier-Wesen auszeichnet, und herausgefordert, eine andere Haltung gegenüber dem Fremden und Anderen einzunehmen. Eine Stück Utopie im Gewand der sehr beeindruckenden Arbeiten der Berliner Bildhauerin.


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Ein Stolperstein für Heinrich Uetzfeld

Bei unseren Recherchen zu Bewohnern der Hufeisensiedlung erfuhren wir, dass Menschen, die in Häusern direkt auf unserem Schulweg gewohnt haben, zur Zeit des Nationalsozialismus Qualen erleiden mussten oder auch umgebracht wurden.

Bei der Stolpersteinverlegung für Heinrich Uetzfeld am 29. November 2013 hatten wir, die Klasse 8c des Albert- Einstein- Gymnasiums, die Möglichkeit einen Mann im Widerstand gegen den Nationalsozialismus zu ehren, der von 1930 bis 1940 in der Parchimer Allee 7 wohnte.
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Die Stimme des „Feindes“

Onkel-Herse 6Der Obergerichtsvollzieher am Amtsgericht Neukölln Richard Haupt erscheint, nachdem er aufgrund einer Krankheit aus der Wehrmacht entlassen worden ist, am 10. April 1945 wieder an seinem Arbeitsplatz. Wenige Wochen später, das NS-Regime ist gerade zusammengebrochen, muss er seine Stellung allerdings wieder aufgeben, da seine Mitgliedschaft in der NSDAP und anderer NS-Organisationen festgestellt wird.
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