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	<title>99 x Neukölln – der Blog</title>
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		<title>Besucherbefragung: Rixdorf und/oder Neukölln</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 15:29:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning Holsten &#124; Kulturnetzwerke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Neue Ausstellung]]></category>
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		<description><![CDATA[Über 500 Besucher haben unsere Ausstellung zum 100. Jahrestag der Umbenennung Rixdorfs im Rathaus Neukölln gesehen. Von diesen haben 178 an unserer Umfrage teilgenommen. Zeit für ein erstes Zwischenfazit.
Erstes Ergebnis: Neuköllner brauchen Kugelschreiber! Bereits am zweiten Tag waren alle ausgelegten Stifte verschwunden. Zweites Ergebnis: Neuköllner sind kreativ! Ein Großteil der Befragten gab sich nicht mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über 500 Besucher haben unsere Ausstellung zum 100. Jahrestag der Umbenennung Rixdorfs im Rathaus Neukölln gesehen. Von diesen haben 178 an unserer Umfrage teilgenommen. Zeit für ein erstes Zwischenfazit.</p>
<div id="attachment_1775" class="wp-caption alignleft" style="width: 460px"><img class="aligncenter size-large wp-image-1777" src="http://www.museum-neukoelln.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/blog1-1024x786.jpg" alt="blog" width="450" height="345" /><br />
<p class="wp-caption-text">Ausstellungseröffnung am 25. Januar 2012</p></div>
<p>Erstes Ergebnis: Neuköllner brauchen Kugelschreiber! Bereits am zweiten Tag waren alle ausgelegten Stifte verschwunden. Zweites Ergebnis: Neuköllner sind kreativ! Ein Großteil der Befragten gab sich nicht mit dem Ankreuzen der vorgeschlagenen Antworten zufrieden, sondern wählte eigene Formulierungen. Darunter finden sich so originelle Vorschläge wie der, Neukölln in „New Charlottenburg“ oder gleich in „Schönsauber- und Zahlungskräftigstadt“ umzubenennen. Andere würden den Bezirk am liebsten zum „Freidorf“ erklären oder zwischen Kreuzberg und Treptow aufteilen. Nicht vorhergesehen haben wir auch, dass mehrfach Rixdorf mit „Faßbrause“ und Neukölln mit seinem Bezirksbürgermeister Buschkowsky assoziiert werden würde.</p>
<p>Insgesamt hält die übergroße Mehrheit der Befragten die Umbenennung zwar für einen imagepolitischen Schildbürgerstreich oder einen Fehler – eine Rückbenennung Neuköllns in Rixdorf halten aber nur die Wenigsten für eine gute Idee. Interessanterweise verbinden trotzdem immer noch mehr Leute den Begriff „Heimat“ mit dem längst von der Landkarte gestrichenen Rixdorf als mit dem heutigen Stadtbezirk Neukölln. Während Rixdorf vorwiegend mit heimeligen  Attributen wie „Dorfidylle“, „Gemütlichkeit“ und „Vergnügungsmeile“ versehen wird, steht der „Problembezirk“ Neukölln eher für „Multikulti“, Armut und Kriminalität. Es ist eine Ironie der Geschichte, dass vor hundert Jahren die heute nostalgisch verklärte Proletarierstadt Rixdorf mit ganz ähnlichen Imageproblemen zu kämpfen hatte und deshalb die Umbenennung in Neukölln erfolgte.</p>
<p>Eine schöne Überraschung zum Schluss: am letzten Tag im Rathaus hatte sich die Zahl der ausgelegten Kugelschreiber auf wundersame Weise wieder vermehrt! Wir danken den anonymen Spendern und allen ehrlichen Teilnehmern. Die Umfrage wird an den nächsten Standorten der Ausstellung fortgesetzt: vom 5. bis 11. März in den Neukölln Arcaden und vom 16. April bis 12. Mai im Karstadt am Hermannplatz.</p>
<p><a href="http://www.museum-neukoelln.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/Auswertung1.pdf">Auswertung</a> (pdf zum download)</p>
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		<title>Der rbb dreht in unserem Geschichtsspeicher</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 14:36:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Udo Gösswald &#124; Museumsleiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museumsnews]]></category>
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		<description><![CDATA[„Ist ja gar nicht staubig hier“, war die erste Redaktion der rbb-Redakteurin Marina Farschid, als sie am Montag für die Sendung „Stilbruch“ bei uns im Geschichtsspeicher gedreht hat.
Sie war ohne Zweifel überrascht vom modernen und freundlichen Ambiente unserer neuen Archiv- und Depoträume. Ihre Gesprächspartnerin war Karolin Steinke, eine freie Mitarbeiterin des Museums Neukölln, die sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Ist ja gar nicht staubig hier“, war die erste Redaktion der rbb-Redakteurin Marina Farschid, als sie am Montag für die Sendung „Stilbruch“ bei uns im Geschichtsspeicher gedreht hat.</p>
<div id="attachment_1756" class="wp-caption aligncenter" style="width: 453px"><img class="size-full wp-image-1756 " title="Der RBB beim Interview im Geschichtsspeicher. Foto: Barbara Hoffmann" src="http://www.museum-neukoelln.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/Interview-RBB_Mus.-Neukölln.jpg" alt="Der RBB beim Interview im Geschichtsspeicher. Foto: Barbara Hoffmann" width="443" height="336" /><p class="wp-caption-text">Der rbb beim Interview im Geschichtsspeicher. Foto: Barbara Hoffmann</p></div>
<p>Sie war ohne Zweifel überrascht vom modernen und freundlichen Ambiente unserer neuen Archiv- und Depoträume. Ihre Gesprächspartnerin war Karolin Steinke, eine freie Mitarbeiterin des Museums Neukölln, die sich intensiv mit der Geschichte der jüdischen Familie Adler aus Neukölln beschäftigt hat. Fünf Kidduschbecher sind die einzigen Spuren, die die Familie Adler vor ihrer Flucht und späteren Deportation einer befreundeten Familie aus Neukölln hinterlassen hatte. Die Becher sind seit 1988 im Bestand des Museums und werden in unserer ständigen Ausstellung „99 x Neukölln“ präsentiert.</p>
<p>Ganz aktuell  hat Karolin Steinke die Geschichte der jüdischen  Eierhändler aus Neukölln in einem Buch der Reihe Jüdische Miniaturen (<a href="http://www.hentrichhentrich.de/autor-karolin-steinke.html?PHPSESSID=06el1kit11ghkoher3rhsc3o41">Verlag Hentrich &amp; Hentrich)</a> publiziert. Der rbb bringt zu dem Thema am Donnerstag, den 17.11., um 22:15 Uhr einen Beitrag in der Sendung „Stilbruch“.</p>
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		<title>Lebendige Erinnerung &#8211; die Kidduschbecher von Simon Adler</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 16:46:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Udo Gösswald &#124; Museumsleiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museumsnews]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachfahren von Simon Adler besichtigen die Kidduschbecher ihres Großvaters und Onkels
 
 
 
 
 
 
In einem Brief an den Museumsleiter bedankt sich Erwin Pinnick für den Besuch mit seinen Kindern und Enkelkindern im Museum Neukölln am 26. Juli. 2011.
Daraus ein Auszug:
Lieber Herr Dr. Gößwald,
 
es war uns eine große Freude, Ihr schönes Museum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachfahren von Simon Adler besichtigen die Kidduschbecher ihres Großvaters und Onkels</strong></p>
<div id="attachment_1746" class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px"><img class="size-full wp-image-1746" title="Chana Hyman, Erwin Pinnick und Karolin Steinke Foto: Barbara Hoffmann" src="http://www.museum-neukoelln.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/Kiddusch3.jpg" alt="Kiddusch" width="614" height="410" /><p class="wp-caption-text">Chana Hyman, Erwin Pinnick und Karolin Steinke Foto: Barbara Hoffmann</p></div>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>In einem Brief an den Museumsleiter bedankt sich Erwin Pinnick für den Besuch mit seinen Kindern und Enkelkindern im Museum Neukölln am 26. Juli. 2011.</p>
<p>Daraus ein Auszug:</p>
<p><em><strong>Lieber Herr Dr. Gößwald,</strong></em></p>
<p><em><strong> </strong></em></p>
<p><em><strong>es war uns eine große Freude, Ihr schönes Museum zu besichtigen. Wir waren sehr davon angetan, dass Sie die Kidduschbecher der Familie meines Onkels in Ihrer ständigen Ausstellung 99 x Neukölln zeigen. Besonders beeindruckt hat uns, dass Sie in Ihrem Geschichtsspeicher so viele Dokumente über die Geschichte unserer Familie und sogar Fotos des Wohnhauses haben, in dem die Eierhandlung von Simon Adler war. Für unsere Kinder war es schön zu sehen, mit wie viel Sorgfalt Sie die tragische Geschichte der jüdischen Bewohner Neuköllns dokumentieren. Viele Menschen hat das Naziregime ausgelöscht. Wir danken Ihnen, dass Ihr Museum und der Bezirk Neukölln sich so um die Erinnerung an sie bemühen.“</strong></em></p>
<p><em><strong> </strong></em></p>
<p><em><strong>Herzliche Grüße und Shalom,</strong></em></p>
<p><em><strong> </strong></em></p>
<p><em><strong>Ihr</strong></em></p>
<p><em><strong> </strong></em></p>
<p><em><strong>Erwin Pinnick</strong></em></p>
<p>Der Neuköllner Eierhändler Simon Adler hatte die Kidduschbecher vor seiner geplanten Emigration nach Palästina der befreundeten Familie Brandt vermutlich Anfang der 1940er-Jahre als Andenken überlassen. Er und seine Frau wurden 1944 in Auschwitz ermordet. Frau Brandt, die diese Becher über 48 Jahre lang aufgehoben hatte, hat die Becher 1988 dem Museum aus Anlass der Ausstellung „Spuren jüdischen Lebens in Neukölln“ geschenkt. Heute sind die Kidduschbecher als ein Beispiel für jüdisches Leben in der ständigen Ausstellung 99 x Neukölln zu besichtigen. Karolin Steinke erforschte für die Ausstellung die Geschichte hinter den Bechern und wird am Samstag, den 5. November, um 16 Uhr ihr Buch dazu vorstellen.</p>
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		<title>All these Things &#8211; Ist das Foto von Mustafa Kemal Atatürk ein Ding?</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 14:43:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Udo Gösswald &#124; Museumsleiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museumsnews]]></category>
		<category><![CDATA[Eröffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<category><![CDATA[Neukölln]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei uns im Museum dreht sich im Moment alles um die Bedeutung der Dinge für und im Museum. So auch bei meinem Telefonat mit dem Künstler Andreas Wegner, der am Samstag im Museum Neukölln seine Fotoarbeit „BMW“ als künstlerische Intervention in der Ausstellung „Drei Dinge meines Lebens“ zeigen wird:
Ich: Hallo, Herr Wegner, wir brauchen dringend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei uns im Museum dreht sich im Moment alles um die Bedeutung der Dinge für und im Museum. So auch bei meinem Telefonat mit dem Künstler Andreas Wegner, der am Samstag im Museum Neukölln seine Fotoarbeit „BMW“ als künstlerische Intervention in der Ausstellung <a href="http://www.museum-neukoelln.de/programme-kalender.php?programmId=192">„Drei Dinge meines Lebens“</a> zeigen wird:</p>
<p><strong><em>Ich:</em> </strong>Hallo, Herr Wegner, wir brauchen dringend das Foto von dem BMW für unseren Newsletter.</p>
<p><strong><em>Wegner</em>:</strong> Ja, das ist im Prinzip fertig. Sie können es in zwei Stunden haben.</p>
<p><em><strong>Ich:</strong> </em>Großartig, ich sag’ unserer Grafikerin Bescheid.</p>
<p><strong><em>Wegner:</em></strong> Ach, ich wollte Ihnen dazu noch was erzählen. Der türkische Geflügelhändler, dem der BMW gehört, wollte auch noch an seinem Schreibtisch fotografiert werden.</p>
<p><em><strong>Ich:</strong> </em>Na, und?</p>
<p><strong><em>Wegner:</em></strong> Ja, ich habe das gemacht und das Foto ist toll geworden.</p>
<p><em><strong>Ich:</strong> </em>Aha. Wieso?</p>
<p><strong><em>Wegner:</em> </strong>Also man sieht ihn da an seinem Schreibtisch sitzen. Im Hintergrund ist ein Bild von Ata Türk und vorne steht eine türkische Teekanne. Wissen Sie, ich habe jetzt überlegt, ob man das Foto zeigt.</p>
<p><strong><em>Ich:</em> </strong>Machen Sie mich nicht schwach. Wir haben jetzt den BMW groß angekündigt als Ding, das in Neukölln unter vielen Migranten sehr beliebt ist. Auf den können wir nicht verzichten. Aber eigentlich hätten sie jetzt eine Person mit drei Dingen. Vorschlag, so spontan: Wir zeigen den BMW als Großfoto und das andere Bild hängen wir kleiner daneben mit einem erläuternden Text darunter.</p>
<p><em><strong>Wegner:</strong> </em> Na, ja ich überleg’ nochmal. Ich hab’ mir nämlich auch die Frage gestellt: Ist ein Bild von Atatürk wirklich ein Ding?</p>
<p><strong><em>Ich: </em></strong>Interessante Frage. Ich würde sagen, im Prinzip schon. Das Foto bzw. das Objekt ist allerdings nicht mehr ohne weiteres einer Person zuzuordnen, da es Teil des kulturellen Gedächtnisses einer ganzen Nation geworden ist. Welche unterschiedlichen persönlichen Bedeutungen es für Türken in Deutschland hat, wäre eine interessante Frage.</p>
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		<title>Die Rixdorfer Grundschule wird hundert!</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 12:36:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Dilger &#124; Sammlungsleiterin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museumsnews]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Grundschule in der Donaustraße 120 kann auf eine bewegte hundertjährige Geschichte zurückblicken. 1911 wurde sie als 1. Mädchenmittelschule sowie Knabenmittelschule in Rixdorf eröffnet, im Ersten Weltkrieg zur Kadettenschule und zu einem Lazarettumfunktioniert. Ab 1949 gingen hier Wirtschafts- und Berufsschüler in den Unterricht. Zur Grundschule wurde sie erst 1985 und erhielt zwei Jahre später dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Grundschule in der Donaustraße 120 kann auf eine bewegte hundertjährige Geschichte zurückblicken. 1911 wurde sie als 1. Mädchenmittelschule sowie Knabenmittelschule in Rixdorf eröffnet, im Ersten Weltkrieg zur Kadettenschule und zu einem Lazarettumfunktioniert. Ab 1949 gingen hier Wirtschafts- und Berufsschüler in den Unterricht. Zur Grundschule wurde sie erst 1985 und erhielt zwei Jahre später dann ihren neuen Namen: Rixdorfer Grundschule.</p>
<p>Ebenso bewegt und abwechslungsreich war das Schulfest zum 100jährigen Jubiläum, das am Donnerstag stattfand. An vielen Aktionsständen herrschte ausgelassenes Treiben. Die Besucher durften blind malen, sich schminken lassen, sich beim Dreibeinlauf ausprobieren oder sich im Zielwerfen versuchen. Außerdem konnte man sich mit verschiedensten kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen lassen.</p>
<div id="attachment_1686" class="wp-caption alignright" style="width: 419px"><img class="size-full wp-image-1686" title="Foto_Rixdorfer Grundschule" src="http://www.museum-neukoelln.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/Foto_Rixdorfer-Grundschule1.jpg" alt="Wie vor hundert Jahren: Schüler und Polizisten ins Gespräch vertieft, Foto: Julia Dilger" width="409" height="336" /><p class="wp-caption-text">Wie vor hundert Jahren: Schüler und Polizisten ins Gespräch vertieft, Foto: Julia Dilger</p></div>
<p>Auf der Bühne gaben eine Trommelband und ein Chor etwas zum Besten, außerdem wurde anhand von Fotos berichtet, wie man sich den Schulalltag vor hundert Jahren vorzustellen hat.Von der Straße aus können sich Interessierte mittels einer Tafelausstellung über die Geschichte der Schule informieren. Ein Großteil der hier gezeigten Bilder stammt aus dem Fotoarchiv des Museums Neukölln.</p>
<p>Die Rixdorfer Grundschule hat auch für unser Museum eine wichtige Funktion: in mehreren Kellerräumen befindet sich unser Außendepot.Hier sind Großobjekte wie Möbel und landwirtschaftliches Gerät untergebracht, die nicht in den Geschichtsspeicher auf dem Gutshof Britz passen. Außerdem befindet sich in der Schule unser Schularchiv, in welchem Fotos, Klassenbücher, Schulbücher, Zeugnismappen und weitere Dokumente von Schulen aus unserem Bezirk aufbewahrt werden.</p>
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		</item>
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		<title>Waschen wie vor hundert Jahren &#8211; Aktionstag im Museum</title>
		<link>http://www.museum-neukoelln.de/blog/?p=1673</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 09:08:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anja Mutert &#124; Museumslehrerin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museumsnews]]></category>
		<category><![CDATA[Britz]]></category>
		<category><![CDATA[Dauerausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Gutshof]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vermittlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser „Waschtag“ zur Eröffnung des „Kulturstalles“ auf dem Gutshof Britz am 3. September 2011 war ein voller Erfolg!
Bei strahlendem Sonnenschein herrschte an Waschbrettern und -zubern großer Andrang.
Fleißige Wäscherinnen und Wäscher schrubbten die Wäsche „wie vor hundert Jahren“.  Sie  bürsteten und stampften den ganzen Tag über unzählige Wäschestücke aus Omas Zeiten, die so klangvolle Namen wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser „Waschtag“ zur Eröffnung des „Kulturstalles“ auf dem Gutshof Britz am 3. September 2011 war ein voller Erfolg!</p>
<p>Bei strahlendem Sonnenschein herrschte an Waschbrettern und -zubern großer Andrang.</p>
<p>Fleißige Wäscherinnen und Wäscher schrubbten die Wäsche „wie vor hundert Jahren“.  Sie  bürsteten und stampften den ganzen Tag über unzählige Wäschestücke aus Omas Zeiten, die so klangvolle Namen wie „Taghemd“, „Untertaille“ oder „Backfisch-Schürze“ tragen.</p>
<div id="attachment_1676" class="wp-caption alignright" style="width: 304px"><img class="size-full wp-image-1676" title="Wäschestampfer in Aktion, Foto Bruno Braun" src="http://www.museum-neukoelln.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/Wäschestampfer-in-Aktion-Foto-Bruno-Braun.jpg" alt="Wäschestampfer in Aktion Foto: Bruno Braun" width="294" height="448" /><p class="wp-caption-text">Wäschestampfer in Aktion Foto: Bruno Braun</p></div>
<p>Wertvolle Tipps erhielten wir auch immer wieder von fachkundigen, vor allem älteren Besucherinnen, die sehr anschaulich von eigenen Erfahrungen mit dieser mühsamen Art des Wäschewaschens berichten konnten, die noch bis zum Ende der 1950er-Jahre so ablief.</p>
<p>So füllten sich die über den Gutshof gespannten Leinen schnell mit immer neuen, munter im Wind flatternden Wäschestücken, aufgehängt von Kindern, die beeindruckt davon waren, welche Anstrengungen das, was heute durch das Drücken weniger Knöpfe sehr komfortabel durch eine Maschine erledigt wird, früher kostete.</p>
<p>Besonders unterstützt wurden die eifrigen Wäscherinnen und Wäscher neben den Museumslehrerinnen übrigens durch Kollegen aus verschiedenen Bereichen des Museums, die gezeigt haben, dass auch „Waschmänner“ eine Berechtigung in diesem, früher vor allem Frauen vorbehaltenem Metier, haben.</p>
<p>Der Waschtag wird in Zukunft in den wärmeren Monaten des Jahres zum festen Bestandteil des Museumsprogramms.</p>
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		<title>&#8220;werkstatt denkmal&#8221; &#8211; Forschen im Museum</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 07:12:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antje Vogt &#124; Praktikantin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museumsnews]]></category>
		<category><![CDATA[Erkundungsreise]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Konzepte]]></category>
		<category><![CDATA[Objekte]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen des Projekts &#8220;werkstatt denkmal 2011&#8243; haben einige Nachwuchsforscher der Fritz-Karsen-Schule am 15.06. von 9 bis 16 Uhr an einem Workshop im Geschichtsspeicher des Museums Neukölln teilgenommen. Gemeinsam mit dem Historiker Rainer Pomp haben die Jugendlichen  anhand von Karten und weiterem Archivmaterial ein Konzept für eine  Führung über den Garnisonsfriedhof am Columbiadamm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des Projekts <em>&#8220;</em>werkstatt denkmal 2011&#8243; haben einige Nachwuchsforscher der Fritz-Karsen-Schule am 15.06. von 9 bis 16 Uhr an einem Workshop im Geschichtsspeicher des Museums Neukölln teilgenommen. Gemeinsam mit dem Historiker Rainer Pomp haben die Jugendlichen  anhand von Karten und weiterem Archivmaterial ein Konzept für eine  Führung über den Garnisonsfriedhof am Columbiadamm erarbeitet. Am 11.09.,  dem diesjährigen Tag des offenen Denkmals, werden die Schülerinnen und  Schüler diese Führung umsetzten und möchten Sie schon jetzt herzlich dazu einladen.</p>
<div id="attachment_1661" class="wp-caption alignleft" style="width: 330px"><img class="size-medium wp-image-1661" src="http://www.museum-neukoelln.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/IMG_33251-320x426.jpg" alt="werkstatt denkmal Foto: Rainer Pomp" width="320" height="426" /><p class="wp-caption-text">werkstatt denkmal Foto: Rainer Pomp </p></div>
<p>Die Begegnung mit dem Ort und die Erarbeitung und Umsetzung historischer Forschungsfragen stehen im Zentrum der Projektarbeit zum Tag des offenen Denkmals. Alljährlich präsentieren Jugendliche ihre Forschungsergebnisse, die von der intensiven und künstlerischen Auseinandersetzung mit Originalschauplätzen berichten.<em>w</em></p>
<p>&#8220;werkstatt denkmal&#8221; ist ein Gemeinschaftsprojekt des Vereins Denk mal an Berlin e.V. und des Arbeitskreises Berliner Regionalmuseen (ABR). Für ihre Projektarbeit mit Jugendlichen erhielten die Kooperationspartner im November 2010 die Ferdinand-von-Quast-Medaille, den höchsten Berliner Denkmalpreis.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie kommt ein Objekt ins Museum?</title>
		<link>http://www.museum-neukoelln.de/blog/?p=1641</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 12:17:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antje Vogt &#124; Praktikantin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museumsnews]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
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		<category><![CDATA[Neukölln]]></category>
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		<category><![CDATA[Sammlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Museum Neukölln interessiert sich für die Erinnerungen und Erzählungen, die an die Gegenstände der Sammlung geknüpft sind. Oft sind es die persönlichen Geschichten, die Besucherinnen und Besucher des Museums ansprechen und die einen Anknüpfungspunkt bilden: „Das hatten wir zu Hause auch“. Die 99 Objekte der Dauerausstellung sind oft Ausgangspunkt für Geschichten aus dem eigenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Museum Neukölln interessiert sich für die Erinnerungen und Erzählungen, die an die Gegenstände der Sammlung geknüpft sind. Oft sind es die persönlichen Geschichten, die Besucherinnen und Besucher des Museums ansprechen und die einen Anknüpfungspunkt bilden: „Das hatten wir zu Hause auch“. Die 99 Objekte der Dauerausstellung sind oft Ausgangspunkt für Geschichten aus dem eigenen Leben. Im Museum Neukölln werden also sowohl die Objekte bewahrt und archiviert, wie auch die Erzählungen und Erinnerungen, die untrennbar damit verbunden sind.</p>
<div id="attachment_1642" class="wp-caption alignleft" style="width: 330px"><img class="size-medium wp-image-1642" src="http://www.museum-neukoelln.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/InflationsgeldIMG_5352_be-320x213.jpg" alt="Inflationsgeld in Millionenhöhe gespendet. Foto: Barbara Hoffmann" width="320" height="213" /><p class="wp-caption-text">Inflationsgeld in Millionenhöhe gespendet. Foto: Barbara Hoffmann</p></div>
<p>Die Mitarbeiter des Museums nehmen sich bei der Aufnahme von Objektspenden in den Bestand des Museums viel Zeit, um ein ausführliches Gespräch mit den Spenderinnen und Spendern zu führen.  Ein solches Aufnahmegespräch haben wir vergangene Woche auch mit Frau W. und ihrer Schwester R. geführt und ihre interessanten Berichte digital aufgezeichnet. Die beiden Damen schenkten dem Museum spannende Dinge, wie z. B. 1660 Millionen Mark Inflationsgeld und wertvolle Dokumente, die die Familiengeschichte dokumentieren. Außerdem haben sie Alltagsgegenstände gespendet, wie z. B. ein Mietbuch, das nicht nur die Mietpreisentwicklung von 1951-1962 und die Namen ehemaliger Mieter dokumentiert, sondern mit dem ein Teil der Geschichte des Elternhauses der beiden Neuköllnerinnen in der Karl-Marx-Straße aufgehoben wurde.</p>
<div id="attachment_1643" class="wp-caption alignleft" style="width: 330px"><img class="size-medium wp-image-1643" src="http://www.museum-neukoelln.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/MietbuchIMG_5356_be-320x213.jpg" alt="Das Mietbuch dokumentiert die Mietzahlungen über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren. Foto: Barbar Hoffmann" width="320" height="213" /><p class="wp-caption-text">Das Mietbuch dokumentiert die Mietzahlungen über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren. Foto: Barbara Hoffmann</p></div>
<p>Auf Grundlage der Objekte erfahren wir viel über die Lebenswelt einer alten Rixdorfer Familie. Gemeinsam mit den Objekten werden die Berichte der Schwestern nun verwahrt. Das Museum hat bereits vor ein paar Jahren Spenden der Familie entgegengenommen, so dass die Dinge und die Erinnerungen der Schwestern das Familienkonvolut ergänzen.</p>
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		<title>Interview mit Kay Sauerteig vom Mobilen Museum</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 07:37:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antje Vogt &#124; Praktikantin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museumsnews]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Mobiles Museum]]></category>
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		<category><![CDATA[Neukölln]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderausstellung]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach der Eröffnung der Ausstellung „200 Jahre Turnplatz Hasenheide“ am vergangenen Donnerstag habe ich ein Interview mit Kay Sauerteig, eine der Kuratorinnen der neuen Ausstellung des Mobilen Museums Neukölln, geführt. 
Antje Vogt: Wie entstand die Idee für „200 Jahre Turnplatz Hasenheide“, und warum wurde das Projekt als mobile Ausstellung konzipiert?
 Kay Sauerteig: Anlass für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach der Eröffnung der Ausstellung „200 Jahre Turnplatz Hasenheide“ am vergangenen Donnerstag habe ich ein Interview mit Kay Sauerteig, eine der Kuratorinnen der neuen Ausstellung des Mobilen Museums Neukölln, geführt. </strong></p>
<div id="attachment_1630" class="wp-caption alignleft" style="width: 330px"><img class="size-medium wp-image-1630" src="http://www.museum-neukoelln.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/Mobiles-Museum1-320x213.jpg" alt="Die Kuratoren des Mobilen Museums während der Recherche im Geschichtsspeicher des Museum Neukölln. Foto: Barbara Hoffmann." width="320" height="213" /><p class="wp-caption-text">Die Kuratoren des Mobilen Museums während der Recherche im Geschichtsspeicher des Museums. Foto: Barbara Hoffmann.</p></div>
<p><strong>Antje Vogt: </strong><strong>Wie entstand die Idee für „200 Jahre Turnplatz Hasenheide“, und warum wurde das Projekt als mobile Ausstellung konzipiert?</strong></p>
<p><strong></strong><strong> </strong>Kay Sauerteig: Anlass für die Ausstellung bildet das Jubiläum des ersten deutschen Turnplatzes, den Friedrich Ludwig Jahn 1811 in der Hasenheide gründete. Die Ausstellungen des Mobilen Museums, das seit 2007 existiert, befassen sich mit historischen Orten und Originalschauplätzen im Bezirk Berlin-Neukölln. Die derzeitige Ausstellung, die wenige hundert Meter vom Jahn-Denkmal in der Hasenheide in der Karstadt-Filiale am Hermannplatz präsentiert wird, passt also ins Konzept.</p>
<p><strong>Wie lange habt Ihr insgesamt an dem Projekt gearbeitet, und wie kann man sich die Recherche im Museum Neukölln vorstellen?</strong></p>
<p>Mein Kollege Markus Steffens und ich haben ungefähr im Februar dieses Jahres mit der Recherche begonnen. Aus dem Archiv des Museums Neukölln haben wir  Informationen und vor allem Bildmaterial zusammengetragen. Hier ruhen einige Schätze, die etwas über die Wirkungsgeschichte Friedrich Ludwig Jahns erzählen, wie z. B. ein Originalgutachten von E.T.A. Hoffmann, der Jahn bescheinigt, zwar ein politischer Wirrkopf, nicht aber ein gefährlicher Revolutionär zu sein. Daraus und aus Informationen, die wir in weiteren Spezialarchiven und durch Gespräche mit Experten, wie bspw. Herrn Gerd Stein vom Forum für Sportgeschichte und der Museumspädagogin des Museums Neukölln, Frau Christa Jancik erhielten, haben wir dann gemeinsam mit dem Museumleiter Udo Gößwald und der Graphikerin Claudia Heckel das Ausstellungskonzept erarbeitet.</p>
<p><strong>Was erwartet die Besucher in der Ausstellung im Karstadt-Kaufhaus am Hermannplatz? </strong></p>
<p>Es ist eine kompakte Zusammenfassung des Themas, die interessierten Besuchern die Geschichte der nacheinander an drei unterschiedlichen Orten angelegten Turnplätze in der Hasenheide, die umstrittene Person Friedrich Ludwig Jahn und seines Denkmals und ein wenig die Geschichte der Turnerbewegung im historischen Kontext näherbringt. Auf 14 Schautafeln werden in Bild und Text, insbesondere mit Lithographien, diese Informationen wie wir hoffen ansprechend und anregend aufbereitet.</p>
<p><strong>Wie war die Zusammenarbeit mit Karstadt? </strong></p>
<p>Wir haben bereits 2008 im Karstadt am Hermannplatz eine Ausstellung mit dem Titel „200 Jahre Vergnügungsmeile Hasenheide“ gezeigt. Damals wie heute war die Zusammenarbeit sehr gut. Karstadt ist nicht nur Sponsor des Ausstellungsprojekts, sondern auch ein sehr entgegenkommender Gastgeber.</p>
<p><strong>Wie war die Eröffnung? </strong></p>
<p>Zur Eröffnung richtete zunächst Herr Lehmann von der Karstadt-Geschäftsführung einige Worte ans Publikum und hieß uns in der Filiale am Hermannplatz herzlich willkommen. Mit ihrer Eröffnungsrede führte die Bezirksstadträtin Frau Dr. Giffey thematisch in die Ausstellung ein. Interessierte vertieften sich in die Ausstellungstafeln und bei einem Gläschen Prosecco und Selters blieb noch Zeit für eine Unterhaltung.</p>
<p><strong>Kannst du uns stichwortartig die Arbeit des Mobilen Museums beschreiben?</strong></p>
<p>Mobil trifft schon den Kern. Ich finde es schön, dass man damit raus gehen kann, an unerwarteten Plätzen präsent sein kann und so Besucher erreicht, die sonst vielleicht nicht zum klassischen Museumspublikum gehören. Da das Format überschaubar ist, kann man auch schnell auf Themen reagieren. Außerdem mag ich den Leporello, der erlaubt, das Wichtigste im Taschenformat mitzunehmen, aufzuheben oder weiter zu reichen.</p>
<p><strong>Eine letzte Frage noch zu Deiner Person, was hast Du für einen wissenschaftlichen Background?</strong></p>
<p>Ich bin Sozialwissenschaftlerin, habe als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität gearbeitet, später als Freie im Medienbereich, die letzten Jahre aber überwiegend im Museumsbereich.</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Gespräch. </strong></p>
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		<title>Immer unterwegs &#8211; Das Mobile Museum Neukölln</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 12:36:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antje Vogt &#124; Praktikantin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit großformatigen Bildern und kommentierenden Texttafeln, teilweise ergänzt durch Film- und Tonmaterial, macht das Mobile Museum Neukölln die Geschichte und Gegenwart des Bezirks an unterschiedlichen Orten erfahrbar. Durch den unkomplizierten Einsatz von Stellwändenwird an unvermuteten Orten ein Ausstellungsraum geschaffen. Den konzeptionellen Ausgangspunkt für die Ausstellungstätigkeit des Mobilen Museums bildet der regionalgeschichtliche Bezug zum Bezirk Neukölln.
Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit großformatigen Bildern und kommentierenden Texttafeln, teilweise ergänzt durch Film- und Tonmaterial, macht das Mobile Museum Neukölln die Geschichte und Gegenwart des Bezirks an unterschiedlichen Orten erfahrbar. Durch den unkomplizierten Einsatz von Stellwändenwird an unvermuteten Orten ein Ausstellungsraum geschaffen. Den konzeptionellen Ausgangspunkt für die Ausstellungstätigkeit des Mobilen Museums bildet der regionalgeschichtliche Bezug zum Bezirk Neukölln.</p>
<div id="attachment_1619" class="wp-caption alignright" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1619" src="http://www.museum-neukoelln.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/Mobiles-Mus_13.JPG" alt="Mobiles Museum Neukölln" width="600" height="433" /><p class="wp-caption-text">Mobiles Museum Neukölln auf der Lohmühlenbrücke. Foto: Museum Neukölln.</p></div>
<p>Das Mobile Museum ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Kulturnetzwerk Neukölln und dem Museum Neukölln, das 2007 ins Leben gerufen wurde.Bislang sind insgesamt sieben Ausstellungen realisiert worden: <em>Hufeisensiedlung in Britz, Rollbergviertel Neukölln,200 Jahre Vergnügungsmeile Hasenheide, Good Bye Flughafen Tempelhof – Zur Geschichte eines Flughafens, Kolonialgeschichte Neukölln undNeukölln im Schatten der Mauer</em>. Die Ausstellungen waren u. a. in der Genezareth-Kirche am Herrfurthplatz, in einer Sparkassenfiliale an der Karl-Marx-Straße, in der Helene-Nathan-Bibliothek, sowie Open-Air auf der Lohmühlenbrücke und in Neuköllner Schulen zu sehen. Bei Interesse können die Ausstellungen ausgeliehen werden.</p>
<p>Mit den Ausstellungsprojekten des Mobilen Museums werden historische Themen für ein breites Publikum aufgearbeitet und oft in Verbindung mit den Originalschauplätzen präsentiert. So wird in dieser Woche in der Karstadt-Filiale am Hermannplatz, nur wenige hundert Meter vom Jahn-Denkmal entfernt, aus Anlass des 200-jährigen Jubiläums der Gründung des ersten Turnplatzes in der Hasenheide eine Ausstellung eröffnet, die sich mit der Wirkungsgeschichte Friedrich Ludwig Jahns befasst.</p>
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