1920er-Jahre, Eisen
98 × 102,5 × 28 cm
Spende: Saalbau Neukölln, 1990
Mäntel und Hüte können an dieser Garderobe aus dem Saalbau in der Karl-Marx-Straße aufgehängt werden. 1876 als Niesigk’s Salon gegründet, finden hier Bälle, Konzerte und Vereinsversammlungen statt, spielen das Neue und das Rixdorfer Stadttheater. In den 1920er-Jahren ist der Saalbau ein Lichtspielhaus. Während des Nationalsozialismus wird er als Möbellager für den Besitz deportierter Juden missbraucht. 1954 als „Städtischer Saalbau Neukölln“ wiedereröffnet, erfolgt 1968 die erneute Schließung. Seit 1990 ist der Saalbau nach gründlicher Renovierung wieder ein kulturelles Zentrum Neuköllns.
Garderobenschwenkarm
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