1914, Papier, Karton
20 × 16 × 2 cm
Ankauf 2009
Der Gedichtband „Wüste Krater Wolken“ gibt Einblick in das frühe Schaffen des anarchistischen Dichters Erich Mühsam (1878–1934), der zur treibenden Kraft der Münchner Räterepublik von 1918 wird. Dafür wird er zu 15 Jahren Festungshaft verurteilt. 1924 vorzeitig entlassen, lebt er mit seiner Frau Zenzl ab 1927 in der Dörchläuchtingstraße in der Britzer Hufeisensiedlung und schließt sich der Anarchistischen Vereinigung Berlin-Neukölln an. Nach dem Reichstagsbrand Ende Februar 1933 wird er verhaftet und nach schweren Misshandlungen von Mitgliedern der SS am 10. Juli 1934 im KZ Oranienburg ermordet.
Gedichtband Erich Mühsam
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Ein Anwohner beschreibt seine Erinnerungen und Begegnungen mit Erich und Zensl Mühsam in Britz.
http://www.kurt-gossweiler.de/artikel/muehsam.pdf
Der Autor war bis 1933 Schüler von Alfred Lewinnek (der auch in der Ausstellung gefunden werden kann). Er setzt sich bis heute mit “seinen” kommunistischen Parteien auseinander.