Was heißt wir?

Wie am Montag berichtet, haben die Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Oberschule mit ihrem Tanzprojekt „Was heißt wir?“  im Wettbewerb „Kinder zum Olymp!“ den Preis in der Sparte Tanz bei den Klassen 5 bis 9 gewonnen. Die künstlerische Leitung hatten Karin Wickenhäuser und Adalisa Menghini. Hier die Begründung der Wettbewerbs-Jury:

„Das Projekt entstand im Kontext einer größer angelegten Kampagne, in dem sich Bürger mit ihrem unmittelbaren Lebensraum, dem multikulturellen Stadtteil Neukölln, auseinandersetzen – unter dem Motto „Zusammen leben“.  Die Jugendlichen wurden eingeladen, das Museum Neukölln zu „bespielen“. Sie haben dazu als Klassenverband eine mobile Chroeregraphie erarbeitet, die von draußen ins Museum heineinführt, dabei das Publikum mitnimmt. Sie beziehen sich auf das Ausstellungskonzept, setzen sich als Akteue  in Beziehung zu dne Exponaten, betanzen Objekte und architektonische Details.

Ihr Umgang mit Texten ist außergewöhnlich:  Sie illustrieren sie zunächst mit Gesten und Bewegungen und entwickeln dann ohne Text diese Bewegung weiter ins Abstrakte. Das politische Thema, das auf den Lebenraum der Jugendlichen abgestimmt und durch persönliche Erfahrung gespeist ist, wird so auf verschiedensten Ebenen künstlerisch umgesetzt. Durch die Nähe zum Publikum, das den Tänzern folgen muss, entsteht Intimität und unmittelbarer Austausch mit den Zuschauern. Sie werden Teil des Ganzen, werden ebenfalls ins Museum hinein geholt.

Die Schülerinnnen und Schüler gehen selbstbewusst auf den interdisziplinären Ansatz ein, erarbeiten selbständige choreographische und tänzerische Lösungen für den ungewöhnlichen Raum, indem sie ständig die Perspektive wechseln, interagieren mit den Musikern und der Architektur.“

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