Immer unterwegs – Das Mobile Museum Neukölln

Mit großformatigen Bildern und kommentierenden Texttafeln, teilweise ergänzt durch Film- und Tonmaterial, macht das Mobile Museum Neukölln die Geschichte und Gegenwart des Bezirks an unterschiedlichen Orten erfahrbar. Durch den unkomplizierten Einsatz von Stellwändenwird an unvermuteten Orten ein Ausstellungsraum geschaffen. Den konzeptionellen Ausgangspunkt für die Ausstellungstätigkeit des Mobilen Museums bildet der regionalgeschichtliche Bezug zum Bezirk Neukölln.

Mobiles Museum Neukölln

Mobiles Museum Neukölln auf der Lohmühlenbrücke. Foto: Museum Neukölln.

Das Mobile Museum ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Kulturnetzwerk Neukölln und dem Museum Neukölln, das 2007 ins Leben gerufen wurde.Bislang sind insgesamt sieben Ausstellungen realisiert worden: Hufeisensiedlung in Britz, Rollbergviertel Neukölln,200 Jahre Vergnügungsmeile Hasenheide, Good Bye Flughafen Tempelhof – Zur Geschichte eines Flughafens, Kolonialgeschichte Neukölln undNeukölln im Schatten der Mauer. Die Ausstellungen waren u. a. in der Genezareth-Kirche am Herrfurthplatz, in einer Sparkassenfiliale an der Karl-Marx-Straße, in der Helene-Nathan-Bibliothek, sowie Open-Air auf der Lohmühlenbrücke und in Neuköllner Schulen zu sehen. Bei Interesse können die Ausstellungen ausgeliehen werden.

Mit den Ausstellungsprojekten des Mobilen Museums werden historische Themen für ein breites Publikum aufgearbeitet und oft in Verbindung mit den Originalschauplätzen präsentiert. So wird in dieser Woche in der Karstadt-Filiale am Hermannplatz, nur wenige hundert Meter vom Jahn-Denkmal entfernt, aus Anlass des 200-jährigen Jubiläums der Gründung des ersten Turnplatzes in der Hasenheide eine Ausstellung eröffnet, die sich mit der Wirkungsgeschichte Friedrich Ludwig Jahns befasst.

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