Neuköllns Bürgermeister zu Besuch im Museum

Stadtrat, Bürgermeister und Museumsdirektor - Foto: Bruno Braun

Stadtrat, Bürgermeister und Museumsdirektor - Foto: Bruno Braun

Ein Umzug kostet bekanntermaßen Geld. Wenn ein Museum umzieht, kostet es noch mehr Geld. Da aber überall der Gürtel enger geschallt werden muss, wurde seitens des Bezirksamtes und des Museums überlegt, wie man die Umzugskosten schlank hält. So entstand gemeinsam mit der Firma Zapf-Umzüge die Idee, eine „Public Private Partnership“ einzugehen, von der beide Seiten profitieren. Konkret heißt das: die Firma Zapf hat seit kurzem einen Ausbildungsbetrieb in Neukölln und die Azubis können bei diesem Umzug im Beisein eines Restaurators lernen, wie man hochempfindliche und teils sehr alte Objekte für den Transport verpackt. Das Museum bekommt die Man-Power gratis und muss lediglich die Verpackung zahlen. Die Ersparnis für den Bezirk liegt bei über 30.000 Euro.

Neuköllns Bürgermeister Heinz Buschkowsky und unser zuständiger Stadtrat Wolfgang Schimmang, haben sich gestern persönlich davon überzeugt, dass auch alles planmäßig verläuft und vor der versammelten Presse diese Partnerschaft publik gemacht.

Bei dieser Gelegenheit stellte Stadtrat Wolfgang Schimmang sein Lieblingsobjekt vor: Der Mammut-Unterkieferknochen, der bei Ausgrabungen im Körnerpark gefunden wurde und der vor ca. 20.000 Jahren durch Neukölln „gelatscht“ ist. Die älteren unter uns können sich vielleicht noch daran erinnern.

Kommentare

  1. Robert schrieb am 28. Januar 2010 um 14:05 Uhr

    Guten Tag alte Dame!

    Hätte gerne gewusst, wie Sie sämtliche Naturgesetze ausser Kraft setzen können. Sie scheinen ja unsterblich zu sein. Denn Sie gehören „zu den älteren unter uns“, die sich an die Zeit vor 20.000 Jahren noch gut erinnern.

    Dazu kommt, dass Sie damals latschende Unterkieferknochen gesehen haben. Na toll, die Paläonthologen der Neuzeit werden sich darüber freuen!

    Im übrigen, selbst wenn es das Mammut war, das da trabte (latschen finde ich denn doch sehr unschön, auch ein großes Tier hat seine Würde), so lief es sicherlich nicht durch Neukölln, denn damals gab es den Bezirk noch gar nicht.

    Ich freue mich schon auf ihren nächsten blog. :-)

    Ihr Robert

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