Eine Idee wird umgesetzt

Montoransichten eines Objektes, Entwurf von Eckedesign

Monitoransichten eines Objektes, Entwurf von Eckedesign

Die ständige Ausstellung wird 99 Originalobjekte der Sammlung des Museums in den Vordergrund stellen, um Besuchern einen Einstieg in die Geschichte und Gegenwart des Bezirks Neukölln zu ermöglichen. Wie bereits in diesem Blog berichtet wurde, haben wir an jeder Vitrine bewegliche Monitore installiert über die der Besucher per touchscreen Informationen zu jedem Objekt und seinen thematischen Kontext aufrufen kann.

Da wir bei der Entwicklung großen Wert auf eine sehr einfache Handhabung und eine klare Navigation gelegt haben, hat dieses Prinzip schließlich auch die Kulturamtsleiterin, Frau Dr. Kolland, und den Stadtrat, Herrn Wolfgang Schimmang, überzeugt. Der Besucher dringt über jedes einzelne Objekt in verschiedene Vertiefungsebenen eines sogenannten Wissensnetzes ein und kann bis zum Super-Wissensnetz gelangen. Durch dieses Prinzip wird seine Neugierde geweckt, sich mit  weiterführenden sozial- und kulturhistorischen Themen zu befassen. Der Besucher entdeckt einen neuen Kosmos und wird Teil einer Entdeckungsreise. Über die sogenannten Objektterminals wird der Besucher  unmittelbar auf den Geschichtsspeicher als weiteren Ort der Entdeckung von geschichtlichen Zusammenhängen und seinen „Geheimnissen“ verwiesen.

Fortsetzung folgt

Weitere  Ansichten der Touchscreenoberfläche, Entwurf von Eckedesign

Weitere Ansichten der Touchscreenoberfläche, Entwurf von Eckedesign

Kommentare

  1. Bärbel schrieb am 19. Februar 2010 um 12:02 Uhr

    Hallo Herr Gößwald,

    ich finde es sehr gut und eine echte Bereicherung, dass sich der Museumsdirektor nach knapp 30 teils originellen, teil belanglosen Blogs ihrer werten Kollegin jetzt selbst zu Wort meldet und etwas konkreter wird.
    Das Konzept der touchscreens haben Sie prima erläutert. Bleibt nur zu hoffen, dass die Technik auch immer funktioniert und auch alle Besuchergruppen anspricht.
    Kann man denn davon ausgehen, dass die Daueraustellung auch im Baukastensystem durch weitere Objekte im Laufe der Zeit erweitert wird, d.h. nach einem Jahr z.B. neue mehrdimensionale Schauobjekte dazukommen bzw. (wenn der Platz nicht reicht) alte Objekte auch ausgetauscht werden, diese virtuell jedoch erhalten bleiben?
    Ich wünsche weiterhin ein glückliches Händchen. Bärbel.

  2. Hallo Bärbel,

    schön, dass Sie unseren Blog so aufmerksam verfolgen. Wir haben bewußt eine große Themenbreite gewählt und legen großen Wert darauf, möglichst viele Mitarbeiter unseres Hauses daran zu beteiligen. Finden Sie nicht auch, dass Ulrike Doerner das ganz prima macht? Meinen ersten Blog hätten Sie übrigens schon letzte Woche lesen können. In Zukunft werde ich immer freitags dabei sein. Da können Sie dann auch erfahren wie wir mit Wechselausstellungen unser Angebot bereichern werden.
    Beste Grüße,
    Udo Gößwald

  3. Vanessa Ehrenfuld schrieb am 29. Juni 2010 um 11:43 Uhr

    insgesamt teile ich die Ansicht meiner Vorgängerin: leider eher belanglos. Schade um die Zeit hier…

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