Was noch so drin ist in den Kisten …

NITRA-Fotolampe, Foto: Friedhelm Hoffmann
NITRA-Fotolampe,
Foto: Friedhelm Hoffmann

Heiße Lampen im Fotostudio? Das war gestern – heute gibt es Halogen-Kaltspiegel- und sogar Energiesparlampen. Aber vor dreißig Jahren war das Fotografieren bei künstlichem Licht noch ein Problem. Jedoch nicht mit der lichtstarken NITRA-Fotolampe von Osram. Sie glich das fehlende Blitzlicht und die kleinen Blenden der Fotoapparate aus und so war man unabhängig vom Tageslicht. Diese neuen Techniken haben auch in Berlin-Rixdorf beziehungsweise –Neukölln zu einer Ausbreitung der Berufsfotografen und Fotoateliers geführt. Als Osram die NITRA-Fotolampe in den 1920er Jahren auf den Markt brachte, war Hermann Böbers bereits seit über zehn Jahren als Berufsfotograf tätig. 1897 eröffnete er seine erste „Photographische Anstalt“ in der Bergstr. 9. Nach einem Brand dort zog er um in das Eckhaus  Nr. 110. Hermann Böbers erwarb sich den Ruf zum ersten „Promi-Fotografen“ von Rixdorf. Später übergab er das Fotoatelier an seine Tochter Lucia Maerker, die das Geschäft noch bis zum 31. März 1966 führte. Im Oktober 1995 erhielt das Museum Neukölln den Nachlass aus dem Atelier Hermann Böbers.

Mehr darüber in der neuen Ausstellung ….

Kommentieren

Weitere Einträge: