Design und Technik Hand in Hand

Ausstellungsmodell von eckedesign, Foto: Ines Gütt
Ausstellungsmodell von eckedesign, Foto: Ines Gütt

Natürlich sind in einer Ausstellung die Inhalte, beziehungsweise in unserem Fall die Objekte sehr wichtig. Das hat der Leiter unseres Museums, Dr. Udo Gößwald, in seinem Freitags-Blog ja bereits ausführlich beschrieben. Aber ebenso wichtig ist auch die Darstellung oder besser gesagt: das Ausstellungsdesign. Für die neue Dauerausstellung 99 x Neukölln wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben und die Firma eckedesign aus Potsdam hat den Zuschlag erhalten. Wir haben uns mit der Inhaberin Beate Ecke über die Hintergründe der Zusammenarbeit unterhalten.

Frage: „Frau Ecke, was hat Sie an diesem Auftrag besonders gereizt?“

Beate Ecke: „Erstmal ist es sehr interessant, eine ständige Ausstellung für einen extra für das Museum neu entstandenen Raum zu gestalten. Aus den Plänen war auch ersichtlich, dass hier eine harmonische Kombination von alter und neuer Architektur entstehen würde. Und dann gab es auch schon das überzeugende Konzept, die sehr speziellen Ausstellungsobjekte für sich wirken zu lassen und sich ihnen narrativ in verschiedenen Vermittlungsebenen unter Zuhilfenahme digitaler Technik zu nähern. Das hat uns alles sehr gereizt!“

Frage: „Was war besonders schwierig umzusetzen?“

Beate Ecke: „Bei diesem Projekt kommen Leistungen aus verschiedenen Bereichen zusammen, wie Ausstellungsarchitektur, Ausstellungsgrafik, IT und Ausstellungsbau. Da ist es schon manchmal schwierig, die Ideen im Zuge der Umsetzung so zu fassen, dass sie in den finanziellen Rahmen passen.“

Frage: Wie genau sind Sie an die Umsetzung herangegangen?“

Beate Ecke: „Eigentlich ist die Umsetzung in vielen kleinen Schritten erarbeitet worden. Zunächst haben wir unseren Entwurf noch einmal angepasst und präsentiert. Dann haben wir einen groben Zeitplan erarbeitet. In wöchentlichen Arbeitstreffen mit dem Museum haben wir den Stand der Entwicklungen in den verschiedenen Arbeitsbereichen mit den entsprechenden Fachleuten besprochen und gemeinsame Entscheidungen getroffen. Diese Art der Zusammenarbeit hat sich als sehr fruchtbar erwiesen.“

„Frau Ecke, vielen Dank für dieses Gespräch.“

(Das Gespräch führte Ulrike Dörner)

Das Resultat dieser Ausstellungsgestaltung ist ab dem 16. Mai 2010 im Museum Neukölln auf dem Gutshof Britz zu sehen.

Kommentare

  1. Hallo,
    das archäologische Freilichtmuseum Gross Raden hat eine neue Webseite bekommen: http://www.gross-raden.de – schauen Sie doch einfach mal rein – danke.

  2. Vielen Dank – das machen wir doch gerne.

    Beste Grüße

    Ulrike Dörner

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