Ampel kommt zu spät

Ampel kommt zu spät, Foto: Shashi Mote

Ampel kommt zu spät, Foto: Shashi Mote

„Alles in der Welt ist zu ertragen, nur nicht eine Reihe von guten Tagen“, um noch einmal Goethe zu bemühen. Nach den Osterfeiertagen heißt es jetzt wieder, Fahrt aufzunehmen. Apropos Fahrt: Der Weg an die Arbeitsstelle ist mit dem Umzug aus dem hektischen Nord-Neukölln ins beschauliche Britz für die meisten von uns nicht nur ein wenig länger, sondern auch weniger stressig geworden. Mit Verwunderung haben wir daher zur Kenntnis genommen, dass just zu dem Zeitpunkt, an dem das Museum Neukölln nach 49 Jahren seinen Standort an der Ganghoferstraße 3 verlassen hat, vor dem Haus eine Fußgängerampel installiert worden ist. Es ist wie so oft im Leben: Dinge, auf die man lange gewartet hat, interessieren einen plötzlich nicht mehr so, wenn sie dann eingetreten sind.

Kommentare

  1. Ulrike schrieb am 6. April 2010 um 10:30 Uhr

    Der Abwechslung halber kann man ja mal Michail Gorbatschow bemühen: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“.

    Lieber Thomas, ich wünsche dir weiterhin immer eine Hand voll Wasser unter dem Blog-Kiel.

    Liebe Grüße Ulrike

  2. Rogler schrieb am 7. April 2010 um 10:15 Uhr

    Merkwürdig, mag sein, doch nicht für das Museum, sondern für die Grundschulkinder, die zum Schwimmunterricht gehen, ist der Übergang auf Antrag der Rixdorfer Grundschule entstanden. Das sollte man wissen, um nicht noch mehr Überdruss zu säen.
    Doch zugegeben ein schöner Aufhänger.

  3. Thomas Marheinecke schrieb am 8. April 2010 um 08:49 Uhr

    Das hatte ich schon vermutet. Überdruss säen wollen wir natürlich nicht. Hoffentlich nutzen die Schwimmkinder auch den beampelten Übergang.

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