Pressebilder
Pressefotos 99 × Neukölln
„99 × Neukölln“ bedeutet die Begegnung mit 99 Objekten aus der Sammlung des Museums Neukölln. Sie stehen im Mittelpunkt der ständigen Ausstellung und wurden ausgewählt, um dem Besucher einen Einstieg in die Geschichte und Gegenwart Neuköllns zu ermöglichen.
Dieser objektbezogene Ansatz vertraut auf die besondere Qualität des Museums bei der Vermittlung von historischen Zusammenhängen. Nur ein Museum verfügt über das Potenzial, dem Besucher originale Zeugnisse aus vergangenen Jahrhunderten zu präsentieren. Dadurch entsteht eine Faszination an und zur Nähe zu Dingen, die Spuren der Geschichte tragen. Sie sind damit gleichzeitig Schlüssel zum Verständnis von Geschichte.
Dr. Udo Gößwald, Museumsleiter
Pressefotos zur neuen Dauerausstellung
Ausstellungsplakat, Grafik: eckedesign
Außenansicht des Museums Neukölln, Foto: Friedhelm Hoffmann
Ausstellungsplakat, Grafik: Eckedesign (jpg)
Außenansicht des Museums Neukölln (jpg, 2,9 MB)
Mammutunterkiefer, Foto: Friedhelm Hoffmann
Dieser Unterkiefer mit Backenzähnen eines Wollhaarmammuts ist über 20.000 Jahre alt. Um 1900 fand man ihn in der Kiesgrube von Franz Körner.
Schild der Straßenbahn 47, Foto: Friedhelm Hoffmann
Dei beiden Ziffern wurden in den Nachkriegsjahren für die BVG gefertigt. Sie krönten jahrzehntelang die Straßenbahnwagen der Linie 47, die seit 1899 von der Schönhauser Allee nach Rixdorf fuhr. 1966 wird die durch die Mauer verkürzte Tram-Strecke durch einen Autobus ersetzt.
Türkisches Tanztuch, Foto: Friedhelm Hoffmann
Dieses Tanztuch wird beim traditionellen türkischen Rundtanz, dem Halay, eingesetzt und gehört zur Grundausstattung der türkischen Hochzeit.
Mütze der Rütli-Schule, Foto: Friedhelm Hoffmann
Diese Mütze mit arabischem Schriftzug "Rütli" ist Teil der Kollektion "Rütli-Wear", entwickelt von Schülerinnen und Schülern der Rütli-Schule und der Siebdruckwerkstatt Neukölln.
Mütze der Rütli-Schule, Foto: Friedhelm Hoffmann (jpg)
Blick in den Ausstellungsraum, Foto: Thomas Marheinecke (jpg)
Bombenkasten, Foto: Friedhelm Hoffmann
Ende Mai 1988 wird in der Spielzeugabteilung des KaDeWe diese als Trafoeinheit getarnte Bombe gefunden. Aufgrund eines technischen Fehlers funktioniert sie nicht. Sie ist einer der beiden Sprengsätze, die der meistgesuchte Kaufhauserpresser Deutschlands, der in Rudow aufgewachsene Arno Funke alias "Dagobert", dort deponiert hat. Bis zu seiner Verhaftung 1994 hält Dagobert die Polizei in Atem. Bis zu 3000 Polizisten werden bei der Jagd nach ihm eingesetzt.

