Führungen

Wohngemeinschaft Hufeisensiedlung

Leben im Weltkulturerbe
Führung mit dem Historiker Henning Holsten.

Hufeisen, Rote Front und bunte Haustüren – die architektonischen Wahrzeichen der Britzer Großsiedlung sind weltbekannt. Doch wer zog in den 1920er Jahren ins heutige Weltkulturerbe? Wie sah das ‚neue Wohnen’ in der Praxis aus? Und wie erlebten Bewohnerinnen und Bewohner die großen politischen Umbrüche 1933, 1945 und den Kalten Krieg der 1950er Jahre?
Die Führung wirft einen Blick hinter die Türen des Architekturdenkmals Hufeisensiedlung, wo sich Politik und Alltag, der gemeinschaftliche Aufbruch in die Zukunft und der Rückzug ins Private bis heute auf eigentümliche Weise vermischen.

120 Minuten
Treffpunkt: U-Bahnhof Parchimer Allee, Nordausgang

5 Euro/ ermäßigt 3,50 Euro

Anmeldung unter 030 627 277 716

Weitere Termine:
Sonntag, 15. Mai 2016, 14 Uhr
Sonntag, 7. August 2016, 14 Uhr
 

Die Hufeisensiedlung Britz, um 1927; Foto: Otto Hagemann / GEHAG-Archiv / Deutsche Wohnen AG

Die Hufeisensiedlung Britz, um 1927; Foto: Otto Hagemann / GEHAG-Archiv / Deutsche Wohnen AG

Rockmusik und Revolte

Ein Spaziergang durch die Neuköllner Musikgeschichte
Führung mit dem Historiker Henning Holsten.

Rock’n’Roll war schon immer mehr als ein Musikstil. Beatniks und Hippies, Rocker und Punks wollten wilder tanzen, freier leben und überhaupt nie so werden wie ihre Eltern. Die Popkultur liefert seit Jahrzehnten das Outfit, den Soundtrack und die Codes für das Aufbegehren jeder neuen jungen Generation – und Neukölln war von Anfang an ein besonders heißes Pflaster für den Protest, der sich mittels lauter Stromgitarren und provokanter Frisuren artikulierte.
Rund um den Hermannplatz wandeln wir auf den Spuren von Rocklegenden wie Jimi Hendrix, Rio Reiser und Jacky Spelter zu den historischen Ursprüngen von revolutionären Maidemos, Hausbesetzungen und Multikulti-Paraden.

120 Minuten
Treffpunkt: Eingang der Neuen Welt in der Hasenheide
5 Euro / ermäßigt 3,50 Euro

Anmeldung unter 030 627 277 716

Termine:
Sonntag, 28. August, 14 Uhr

Jacky Spelter, Foto: Museum Neukölln / Nachlass Jacky Spelter

Jacky Spelter, Foto: Museum Neukölln / Nachlass Jacky Spelter

Sanssouci in Neukölln

100 Jahre Körnerpark
Führung mit dem Historiker Henning Holsten.

Kaffee und Kuchen auf der Terrasse, Kunstausstellungen in der Galerie und Gratiskonzerte der „Sommer im Park“-Reihe locken Berliner und Neuköllner seit Jahrzehnten sonntags in den Körnerpark. Dieses Jahr gibt es einen Grund mehr: das Schmuckstück unter den Neuköllner Parkanlagen feiert 2016 seinen hundertsten Geburtstag. Wie hat sich der Park, wie hat sich das Leben im Park in diesen 100 Jahren verändert? Die Führung begibt sich auf die Suche nach den Spuren, die Weltkriege und politische Umbrüche, sowie Generationen von Neuköllnerinnen und Neuköllnern im Körnerpark hinterlassen haben.

120 Minuten
Treffpunkt: Parkeingang Ecke Jonasstraße / Wittmannsdorfer Straße
5 Euro / ermäßigt 3,50 Euro

Anmeldung unter 030 627 277 716

Termine:

Sonntag, 12. Juni, 14 Uhr
Sonntag, 17. Juli, 14 Uhr
Sonntag, 14. August, 14 Uhr
 

Foto: Gabriele Kantel

Foto: Gabriele Kantel

Kurator*innenführung

Was wird heute in Neukölln gelesen? Warum brannten 1921 auf dem Tempelhofer Feld Bücher? Und lernten auch die Rixdorfer Kinder das Lesen? Die Ausstellung Die Magie des Lesens thematisiert die subjektive Dimension der Leseerfahrung und erschließt die Thematik aus gesellschaftlicher, kultureller und bildungspolitischer Perspektive für den Bezirk Neukölln. Anhand ausgewählter Beispiele geben die Kurator*innen der Ausstellung einen Überblick über die Themen.

Eintritt frei

Termine:
Sonntag, 5. Juni 2016, 11:30 Uhr
Sonntag, 26. Juni 2016, 11:30 Uhr
Sonntag, 17. Juli 2016, 11:30 Uhr

99 × Neukölln

Gruppenführungen durch die ständige Ausstellung.

Die ständige Ausstellung „99 × Neukölln“ ist in erster Linie ein Ort der Orientierung, um Besuchern aller Altersgruppen einen Einstieg in die Geschichte Neuköllns zu ermöglichen. Sie ermöglicht aber auch eine systematische Aneignung verschiedenster Aspekte der Neuköllner Geschichte und Gegenwart über den Fundort der Objekte, über ihre zeitliche Einordnung oder über einen thematischen Zugang. Außerdem wird unmittelbar auf den Geschichtsspeicher, das Archiv und Depot des Museums, als weiteren Ort der Entdeckung von geschichtlichen Zusammenhängen verwiesen. Eine solche mehrdimensionale Form der Wissensvermittlung anhand einzelner Objekte ist in bundesdeutschen Museen bislang einzigartig.

50 Euro für max. 25 Personen
Anmeldung unter 030 627 277 727 oder info@museum-neukoelln.de

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